Projekt Jurahäuser in Mörnsheim - Kooperation mit Kulturerbe Bayern e.V.

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Kontoinhaber: Jurahausverein e.V.

IBAN: DE54 7215 0000 0021 0170 33
Verwendungszweck: Mörnsheim

Herzlichen Dank!

Damit der Jurahausverein die beiden Jurahäuser zur statisch-konstruktiven Sanierung übernehmen kann, fehlen uns noch mind. 30.000 € Eigenmittel, um die erforderliche Höhe an öffentlichen Zuschüssen abrufen zu können.

Sie können ein Teil davon werden und an unserer Crowd-Funding-Kampagne teilnehmen.


Die beiden Jurahäuser

stehen in Mörnsheim im Jurahausquartier Im Winkel / Marktgasse / Kirchenweg, das 600 Jahre Baugeschichte der Jurahäuser umfasst. Das älteste, Kirchenweg 1, stammt von 1416. Es steht in baulichem Verbund mit Kirchenweg 2, dem sog. „Kutscherhäusl“, von 1723.

Das Jurahaus aus dem 15. Jhdt. war durchwegs ein Fachwerkhaus. Die Außenwände wurden sukzessive im Lauf der Jahrhunderte durch Bruchstein-Mauerwerk ersetzt.

Das Kutscherhäusl aus dem frühen 18. Jhdt. hat ein gemauertes Erdgeschoß, das Obergeschoß ist aus Fachwerk und ohne den für die  meisten Jurahäuser typischen Kniestock errichtet. Hier sind die Decken, auch durch Setzungen des Gebäudes, recht niedrig.

Trotz der teilweise schlechten Bausubstanz sind die Gebäude wichtige historische Zeugnisse der Mörnsheimer Geschichte als Steinbrecher-Dorf und der Jurahäuser insgesamt.

Der Jurahausverein

ist zunächst Maßnahmenträger für ein denkmalpflegerisches Vorprojekt. Das bedeutet: statisch-konstruktive Untersuchung zur Ermittlung von Bauschäden und Standsicherheit, Untersuchung historischer Befunde durch einen Restaurator und schließlich die Kostenermittlung für eine künftige statisch-konstruktive Sanierung. Dafür könnte der Jurahausverein dann die beiden Häuser übernehmen, sofern die Finanzierung der Instandsetzung gelingt.

Zuschussgeber für das nun weitgehend abgeschlossenen Vorprojekt sind das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, der Bezirk Oberbayern und das Landratsamt Eichstätt. Fördermittel kamen ferner von der Willibald-Schmidt-Stiftung Beilngries sowie der Sparkassenstifung Eichstätt.

Im Zuge des Vorprojekts erbrachte der Jurahausverein neben den organisatorischen Arbeiten auch eine Reihe von Arbeiten vor Ort. Wir legten Schürfen an, um dem Statiker die Untersuchung der Fundamente zu ermöglichen, und verbrachten einige Samstage damit, Heraklitverkleidungen von den Wänden zu entfernen, damit die darunter liegende historische Substanz vom Restaurator, Uwe Graf aus Pappenheim, begutachtet werden konnte. Der dadurch containerweise anfallende Bauschutt musste von uns entsorgt werden.

Die Gebäude sind reich an historischer Bausubsanz: bauzeitliche Bohlen-Balkendecken, eine Balken-Einschubdecke, daneben Reste von Schablonenmalerei an den Wänden. Das Gewölbe einer Rußkuchl wurde freigelegt. Der kleine spätmittelalterliche Gewölbekeller unter Kirchenweg 1 besitzt nicht nur wunderschöne Steinstufen und Solnhofener Bodenplatten, sondern auch einen veritablen Hausbrunnen.

Insbesondere das spätmittelalterliche Gebäude, Kirchenweg 1, ist in schlechtem baulichen Zustand, sodass während des Vorprojekts weitere Abstützungsmaßnahmen zur Notsicherung erforderlich wurden.

Kooperationsprojekt: Seit April 2021 haben wir eine Kooperation mit Kulturerbe Bayern e.V. für die Instandsetzung der beiden Jurahäuser in Mörnsheim als gemeinsames Projekt.

Kulturerbe Bayern ist eine bayernweite Organisation zur Rettung des baukulturellen Erbes, als Verein und als Stiftung. Der Verein arbeitet mit regionalen Initiativen zusammen und unterstützt sie durch Öffentlichkeitsarbeit und Volunteering.

Am 17.4.2021 wurde der Kooperationsvertrag vor den beiden Jurahäusern unterzeichnet. Anwesend waren: Stellvertretender Eichstätter Landrat Sven John, stellvertret. Mörnsheimer Bürgermeister Jürgen Bauernfeind, die beiden Eigentümerinnen (s.o), Hauptgeschäftsführer Bernhard Averbeck-Kellner und Geschäftsführer Dr. Rudolf Himpsl von Kulturerbe Bayern sowie die 1. Vorsitzende des Jurahausvereins Eva Martiny und 2. Vorsitzender Stefan Pfättisch. Uwe Graf erläuterte die Erkenntnisse, die er durch die Befunde über die Baugeschichte der beiden Jurahäuser gewinnen konnte.

Von der Kooperation mit Kultuerbe Bayern e.V. erhofft sich der Jurahausverein Unterstützung durch Volunteers, die bei der praktischen Arbeit mit anpacken können, aber auch Öffentlichkeitsarbeit, um potenzielle Zuschussgeber und Politik auf das Projekt und den Haustyp insgesamt aufmerksam zu machen, damit die Finanzierung der Instandsetzung gelingen kann.

Stellvertretender Eichstätter Landrat Sven John (SPD) sagte seine Unterstützung zu, wo immer sie möglich sei. Er betonte, dass ihm der Haustyp Jurahäuser am Herzen liege.

Hier erfahren Sie mehr über Kulturerbe Bayern e.V:

https://www.kulturerbebayern.de

 

Nun  geht es darum, die Finanzierung der statisch-konstruktiven Sanierung zu schaffen!

 

Damit wir die Instandsetzung finanzieren können, brauchen wir ausreichend Eigenmittel,

Bitte spenden Sie unter https://www.jurahaus-verein.de/spenden.

 

Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags

Bohlen-Balken-Decke des frühen 18. Jhdts. im sog. Kutscherhäusl

 

Bohlen-Balken-Decke aus dem 15. Jahrhundert im Haus Kirchenweg 1 mit gefasten Applikationen.

Immense Mengen an Holzwolle-Leichtbauplatten mussten entfernt werden, hinter denen sich aber wahre Schätze wie z.B. die wunderschönen Decken verbargen.

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